Bowling A-Z

Unser Bowling Glossar bringt - in alphabetischer Reihenfolge - Fachausdrücke mit Erklärung zum Thema "Bowling". Der DBV ist bemüht, dieses kleine Lexikon ständig zu erweitern. Sollten Sie einen Fachausdruck gerne aufgenommen wissen, dann senden Sie uns eine E-Mail. Besten Dank.

Legende: Die Begriffe aus dem gesamten Bowlingkomplex sind alphabetisch im Bowlingglossar geordnet. Wird innerhalb der Erklärung eines Begriffes auf einen anderen verwiesen, so ist dies durch einen Link dargestellt. Die Begriffe sind nach bestem Wissen und all unseren Recherchen erläutert und beschrieben, aber wir geben letzten Endes keine Gewähr für die Richtigkeit unseres Glossars.

A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z

A

ABRÄUMER - Fachausdruck: Wenn nach dem ersten Wurf noch Pins stehen bleiben, diese dann mit dem zweiten alle getroffen werden, spricht man von einem Abräumer oder von einem Spare.

ABC - American Bowling Congress, Verband der US-amerikanischen (sogenannten) Amateur-Bowlingspieler, gegründet 1895 als Nachfolger der kurzlebigen American Bowling League (1890 bis 1895). Die Gründungsmitglieder kamen aus gesellschaftlichen Gruppen, wie Kiwanis, Elks, Moose, Shriners, B’nai B’rith und Knights of Columbus.

AMERIKANISCHE SPIELWEISE - Gespielt wird auf einer Doppelbahn. Nach dem 1. Frame wechselt der Bowler auf die neben ihm liegende Bahn der Doppelbahn. Nach dem 2. Frame wieder zurück auf die ursprüngliche Bahn, usw.

AMF - American Machine & Foundry Company /USA entwickelte die erste Maschine zum automatischen Aufstellen der Pins nach einem jeden Wurf, den sogenannten Pinspotter/Pinsetter. AMF stellt heute neben den Pinspottern/Pinstettern die komplette Palette für die im Bowlingsport notwendigen Artikel her.

ANCHOR - Fachausdruck: In der Aufstellungsreihe eines Teams der letzte Spieler.

ANWURF - Der erste Wurf in einem Frame.

B

BABYSPLIT - Ein Split mit den Pins 2-7 und 3-10.

BACK END - Der Bereich einer Bowlingbahn, wo die Pins stehen, auch Pindeck genannt. Besteht aus hartem Holz (Ahorn).

BAGGER - Eine Serie von Strikes, z.B. Four Bagger, Five Bagger usw.

BAHNBEREICHE - Die Bowlingbahn – und zwar der Bereich, auf dem gespielt wird, also ohne die Anlauffläche und das Pindeck - hat drei Bereiche: Die sogenannten Heads (Foulline bis Pfeile) aus sehr hartem Holz (meist Ahorn), da hier die Kugeln nach dem Loslassen aufgesetzt werden. Es folgt der Bereich Pines, meist aus weicherem Kiefernholz (=Pine), dann das Back End, wo die Pins stehen, ebenfalls aus hartem Holz.

BALL - Fachausdruck: Bowlingspieler bezeichnen ihre Bowlingkugel oftmals nur als Ball.

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BETRIEBSSPORT BOWLING - Der Deutsche Betriebssport Verband als einer der ganz großen Sportverbände in Deutschland hat neben vielen anderen auch die Sportart Bowling in seinem Programm. In vielen Betriebssportgruppen, so genannten BSGs, wird Bowling gespielt und zwar in verschiedensten Disziplinen: vom Einzelwettbewerb für Damen, Herren und Jugend bis hin zum Ligaspiel.

BONUS-SYSTEM - Vielfach wird bei Turnieren einer bestimmten Leistungskategorie von Spielern ein Pin-Zuschlag, der sogenannte Bonus gewährt, um die Chancen der schwächeren Bowler zu erhöhen. Im Gegensatz zum Handicap wird beim Bonus-System eine bestimmte Gruppe bedacht, ohne hierbei auf die doch unterschiedlichen Leistungen innerhalb der Gruppe einzugehen. Beispiel: Alle Damen erhalten einen Zuschlag von 10 Pins pro Spiel. Oder: Alle Bowler mit Leistung von 170 bis 180 Schnitt erhalten 20 Pins Bonus.

BOWLER - Der Bowlingspieler schlechthin. Weibliche Bowlingspieler sind „Bowlerinnen“.

BOWLING - Kommt aus dem Englischen und bedeutet in seiner sprachlichen Übersetzung Kegeln. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet Bowling jedoch diese Spiel- und Sportart. Bowling als Spiel- und Sportart wurde urkundlich erstmals 1327 in England erwähnt.  Siehe auch Bowlinggeschichte.
Innerhalb des bundesdeutschen Sports ist Bowling, wenn auch fast vollkommen autonom, eine der Bahnarten des Kegelsports: Classic (ehemals Asphalt), Bohle und Schere sowie Bowling.

BOWLINGBAHN - Die Bowlingbahn ist die Spielfläche für das Bowlingspiel. Die Bahnen sind meist aus einem Hartholz, in Längsleisten zusammengesetzt und in den letzten Jahren mehrheitlich mit einem Kunststoffbelag überzogen. Die Bahn hat eine Dreiteilung in die Anlauffläche für den Spieler, es folgt die sogenannte Foulline, dann die eigentliche Spielbahn inklusive dem Pindeck .Von der Foulline bis hinter die letzte Pinreihe sind es exakt 63 Fuß bzw. 19,2 Meter. Hinter dem Pindeck ist noch ein sogenannter Fallraum mit einer Länge von circa 1,30 m. Die Breite von Rinne zu Rinne der Bahn beträgt 42 Zoll oder 1,07 Meter.

BOWLINGBALL Das Spielgerät des Bowling wird auch Bowlingkugel oder Bowlingball oder nur als Ball bezeichnet.

BOWLINGCENTER - Mit Bowlingcenter bezeichnet man ein überdachtes, in sich geschlossenes Gebäude, wo Bowling gespielt werden kann. Bowlingcenter haben neben dem Spielbereich meist einen Restaurantsektor sowie Angebote mit Spielautomaten und Billardtischen.

BOWLINGKUGEL - Das Spielgerät des Bowling wird auch Bowlingball oder nur als Ball bezeichnet. Bowlingkugeln gibt es in den verschiedensten Farben und unterschiedlichen Gewichtsklassen zwischen 3,3 und 7,3 Kilo. Der Durchmesser einer Bowlingkugel beträgt 8,5 Zoll (21,83 cm). Die Bowlingkugel besitzt drei Greif- und Haltelöcher für Daumen, Mittel- und Ringfinger. Eine Vorschrift, die Bowlingkugel mit diesen drei Fingern zu halten und zu spielen, gibt es nicht

BOWLINGSCHUHE - Bowling kann nur in speziellen Bowlingschuhen gespielt werden. Dies hängt mit der a) Beschaffenheit des Bahnanlaufes und b) mit der Spieltechnik selbst zusammen. Bowlingschuhe haben eine Gleitsohle und eine so genannte Bremssohle. Auf welchem Schuh die Gleit- bzw. die Bremssohle ist, hängt davon ab, ob der Spieler Rechts- oder Linkshänder ist.

BOWLINGSPIEL - Ein Bowlingspiel besteht aus zehn Frames. In jedem Frame hat man einen Wurf auf alle zehn Pins (..der erste Wurf) und einen eventuell zweiten Wurf, wenn nach dem ersten noch einige Pins (mindestens 1, maximal 9) nicht getroffen worden sind.

BREAK POINT - Ist der Punkt im Lauf des Balles, an dem dieser der Rinne am nächsten ist, bevor er sich wieder auf den Headpin zu bewegt.

BRIDGE - Abstand zwischen den Fingerlöchern des Balles.

BROOKLYN STRIKE - Wenn der Ball die falsche Gasse trifft, z. B. beim Rechtshänder in die Gasse zwischen 1. und 2. Pin. Beim Linkshänder entsprechend andersherum, also zwischen 1. und 3. Pin.

BRUNSWICK - Brunswick Corporation /USA, einer der weltgrößten Hersteller auf dem Gebiet des Bowling. Brunswick stellt heute neben den Pinspottern/ Pinstettern die komplette Palette der für Bowling notwendigen Artikel her. Generalimporteur für Brunswick-Bowling-Produkte in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz ist die Firma Hoops mit Sitz in Bremerhaven. Siehe auch www.hoops.de

BSG - Abkürzung für Betriebssportgruppe. Siehe auch Betriebssport Bowling.

BUMPER - Werden entlang der Bahn aufgestellt. Der Ball kann somit nicht in die Rinne fallen.

 BUNDESVERBAND BOWLING - Der Dachverband für Bowlinganlagen im deutschsprachigen Raum. Bowlinganlagen, herstellende Industrie und Zuliefererfirmen sind Mitglieder des BVB. Siehe auch www.bowlingverband.de

C

CHANNEL - Rinnen links und rechts von der Bahn, auch Gutter genannt.

CHEESECAKES - Fachausdruck: Bahnen in Bowlinganlagen, die leichter zu bespielen sind als üblich.

CLEAN GAME - Ein komplettes (sauberes!) Spiel, bestehend nur aus Spares und Strikes.

COUNTER - Abrechnungsstelle/ Kasse in einem Bowlingcenter.

CREAPER - Eine extrem langsam gespielte Bowlingkugel.

CROSS LANE BOWLNG - Bowlingspielweise bei der zwei Bahnen bespielt werden und zwei Gegenspieler jeweils nach jedem Frame auf die andere Bahn wechseln müssen.

CURVE BALL - Ein Wurf, bei dem der Ball auf der Bahn eine Kurve läuft. Das Gegenteil ist der Straight Ball.

CUT - Fachausdruck: Bei Wettbewerben, wo es nach einer festgelegten Anzahl von Spielen um den Einzug in die nächste Runde oder in die Finalrunde geht, wird nach dem Vorliegen der Ergebnisse festgestellt, mit welcher Pin- oder Schnittleistung diese nächste Runde erreicht wird oder nicht. Diese Grenze des Weiterkommens oder des Ausscheidens nennt man den Cut. Angegeben wird der Cut stets mit der entsprechenden Schnittleistung, die zu erreichen ist.

D

DBSV BOWLING - Offizielle Abkürzung für den Bereich Bowling im Deutschen Betriebssport Verband.

DBU - Abkürzung für Deutsche Bowling Union, Leistungssportverband in Deutschland. Siehe auch www.dbu-bowling.de

DBV - Abkürzung für den Deutschen Bowling Verband, größter Bowling-Breitensportverband in Deutschland. Siehe auch www.dbv-bowling.de

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN - Die offiziellen Deutschen Meisterschaften im Bowling werden von der Deutschen Bowling Union DBU alljährlich durchgeführt. Meisterschaften gibt es getrennt für Damen, Herren, Junioren, Jugend, Senioren (ab 50) und Versehrtenklassen. In einem einzigen Wettbewerb spielen Damen und Herren gemeinsam um eine DM: Das Mixed-Doppel.
Meisterschaften werden in den oben genannten Kategorien im Einzel, im Doppel, im Team durchgeführt.

DOPPEL - Dieser Begriff hat zwei Bedeutungen: a) Eine Mannschaft/ein Team mit zwei Spielern gleichen Geschlechts (Mixed) oder b) zwei Strikes hintereinander.

DOPPELBAHN - Zwei nebeneinander liegende Bahnen in der Folge:
Rinne – Bahn X - Rinne – Kugelrücklauf – Rinne – Bahn Y – Rinne.

DURCHGANG - Im Ligenspiel, bei dem ein Team gegen ein anderes spielt, werden pro Spieler meist drei Spiele gespielt. Ein Team besteht meist aus drei (Trio) oder vier (Vierer) Spielern. Haben alle drei bzw. vier Spieler ihr erstes Spiel absolviert, so ist der erste Durchgang beendet. Nachdem die Spieler auch alle das zweite Spiel gespielt haben, ist der zweite Durchgang beendet, usw.

E

ECKPIN - Die Pins 7 und 10, da sie in den Ecken des Bahn-Dreiecks stehen.

E T B F - European Ten-Pin Federation. Der Dachverband des Leistungssports Bowling in Europa.

EUC - Abkürzung für Europa-Championat des DBV.

EUROPA-CHAMPIONAT - Alljährlich als Höhepunkt der Breitensport-Ligasaison durchgeführter Team-Wettbewerb des DBV.

EUROPÄISCHE SPIELWEISE - Ein komplettes Spiel wird auf einer einzigen Bahn absolviert. Diese Spielweise ist bei offiziellen Wettbewerben nicht mehr gebräuchlich und wurde durch die amerikanische Spielweise ersetzt.

F

FALLRAUM - Hinter dem Pindeck befindet sich der sogenannte Fallraum. Hier werden die bereits getroffenen und umgefallenen Pins gesammelt und über ein Fördersystem wieder nach oben in den Pinsetter gebracht, der die Pins für den nächsten Wurf oder Schub bereitstellt.

FBV - Abkürzung für Freizeit-Bowler Vereinigung 79 e.V. eine Breitensportorganisation. Regional vertreten in einigen Bundesländern mit ca. 1.700 Mitgliedern.

FINALRUNDE - In einem Turnier gibt es meist mehrere Spielrunden zur Qualifikation in die Finalrunde, wo eine bestimmte Anzahl Spiele zu absolvieren sind.

FINGERLÖCHER - Eine Bowlingkugel wird mit der Hand gespielt, wobei Daumen, Mittel- und Ringfinger die Kugel „halten“. Für dieses Halten der Kugel, werden diese drei Löcher genau passend gebohrt.

FINGERTIP - Eine besondere Art der Fingerloch-Bohrung. Die Fingertip-Bohrung ist dann zu empfehlen, wenn ein Bowlingspieler über das Anfangsstadium des Lernens hinaus ist.

FIQ - Fèdèration Internationale des Quillieurs, der Weltdachverband der Bowler. Gegründet 1952 mit 105 Mitgliedsländern.
Siehe auch auf der DBO-Homepage, Punkt Geschichte.

FOULLINE - Oder im eingedeutschten auch Foullinie. Zwischen Anlauffläche und der eigentlichen Bowlingbahn liegt über die ganze Bahnenbreite die sogenannte Foulline/Foullinie. Sie darf beim Spiel weder übertreten noch mit irgendeinem Körperteil oder Gegenstand berührt werden. Ein akustisches Signal ertönt beim Übertreten oder Berühren. Der anschließende Wurf ist ungültig.

FRAME - In einem Bowlingspiel gibt es zehn Frames. In jedem Frame hat man einen Wurf auf alle zehn Pins (…der erste Wurf) und einen eventuell zweiten Wurf, wenn nach dem ersten nicht alle Pins getroffen worden sind.
Eine Ausnahme bildet das 10. Frame: Hier hat man – wie üblich – wieder einen ersten Wurf auf alle zehn Pins. Erzielt der Bowler einen Strike, dann hat er noch zwei Würfe. Erzielt er einen Abräumer / Spare, dann hat er noch einen Wurf.

FRONT-PIN - In der Pinstellung der in Richtung zum Spieler stehende vorderste Pin, auch „Einser“ genannt

G

GASSE - Der Weg, den der Ball beim Anwurf durch die Pins nehmen sollte, um ein möglichst gutes Ergebnis – also einen Strike – zu erzielen.

GRAND-PRIX-SYSTEM - Fachausdruck: Bei einem Turnier spielen alle Finalteilnehmer eine bestimmte Anzahl von Spielen. Aufgrund der Teilnehmerzahl werden Punkte vergeben. Angenommen es sind 10 Teilnehmer, dann erhält der Pinbeste nach dem ersten Spiel 10 Punkte, der Zweitbeste 9 Punkte usw. Nach dem zweiten Spiel wieder diese Punkteverteilung usw. Sieger am Ende ist derjenige, der die meisten Punkte erzielt hat.

GUTTER - Anderes Wort für Rinne.

GUTTERBALL - Englisch/amerikanischer Ausdruck für eine Bowlingkugel, die in die Rinne geworfen wird bzw. von der Bahn in die Rinne rollt.

H

HOOK BALL - Ein Wurf, bei dem der Ball entlang seines Weges auf der Bahn eine Kurve läuft. Gegenteil vom Straight Ball.

HANDICAP - Handicap ist eine Vorgabe an Pins für einen leistungsschwächeren Spieler, um dessen Chancen in einem Wettbewerb etwas zu verbessern. Das Handicap wird in Prozenten zu einer bestimmten Schnittleistung angegeben. Das Handicap und seine Errechnung lässt sich am besten mit einem Beispiel erklären: In einem Wettbewerb XYZ wird für die Errechnung der Spielerhandicaps eine Obergrenze festgelegt. Diese Obergrenze ist beispielsweise beim DBV standardmäßig eine Schnittleistung von 200 Pins. Von dieser Obergrenze wird nun die Schnittleistung des in Frage kommenden Spielers abgezogen, beispielsweise 169,5. Dies ergibt 30,5. In einem zweiten Schritt der Handicapberechnung wird nun ein bestimmter Prozentsatz zur endgültigen Handicapberechnung angesetzt. Dieser Prozentsatz ist variabel, beim DBV standardmäßig 75%. Also, 75% von 30,5 ergibt 22,9, gerundet 23. Diese 23 sind die Pins, die der Spieler im betreffenden Wettbewerb – oder auch in der laufenden Saison pro Spiel als Zuschlag erhält. Spielt er in einem Handicap-Wettbewerb 140, dann werden die 23 Handicap-Pins addiert und somit kann er 163 als Ergebnis verbuchen.

HAUSLIGA - Im Gegensatz zu den sogenannten Reiseligen des Bowling-Leistungssportes werden in den Bowlingcentern von deren Eignern sogenannte Hausligen veranstaltet. Diese Ligen, die meist den Hobby-Charakter haben, spielen ausschließlich im betreffenden Bowlingcenter.

HAUSFRAUENGASSE - Die falsche Einlaufgasse des Balls. Beim Rechtshänder ist das die linke Gasse, beim Linkshänder die rechte Gasse.

HDC - Offizielle Abkürzung für Handicap

HEADPIN - Der vorderste der 10 Pins.

HEADS - Teil der Bowlingbahn: Von der Foulline bis zu den Pfeilen. Hartes Ahornholz.

I

I-BAHN - Die Internationale Bahn. Bis nach dem 2. Weltkrieg die offizielle Bezeichnung des Bowlingsports in Deutschland.

INCH - Amerikanisches Längenmaß für 2,5 cm.

J

K

KEGELEN - Im heutigen Belgien, Deutschland und den Niederlanden erstmals Ende des 14. Jahrhunderts verbreitete Bezeichnung des englischen Skittle-Spiels.

KINGPIN - Der schwierigste Split, auch Königssplit ,beim Bowling. Die Eckpins7 und 10 bleiben hier stehen.

KUGELABLAGE - Im Bowlingcenter gibt es zwei Kugelablagen: Einmal hinter den Bahnen, wo sich der Spieler so genannte Haus(eigene)Kugeln nach passendem Gewicht für sein Spiel kostenlos leihen kann. Zum anderen am Spielerplatz, selbst, wo die Kugeln zum eigentlichen Spiel abgelegt werden.

KUNSSTOFFBELAG - Bowlingbahnen bestehen aus diversen Hölzern, wie Ahorn oder Kieferholz. Um diesen Bahnen eine sehr lange Lebensdauer zu gewährleisten, werden sie mit einem circa 1cm dicken Kunststoffbelag aus speziellem Harz überzogen. Reine Holzbahnen sind äußert selten geworden, da sie den heutigen Anforderungen des modernen Bowlings, nicht mehr genügen.

L

LANDESFACHVERBAND - Mitglieder der DBU sind die Landesfachverbände des Bowlingsports.
Landesfachverband des Bowlingsports als Mitglieder der DBU sind:
Baden, Bayern, Berlin, Bremen, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Schleswig-Holstein, Südbaden, Thüringen und Württemberg.

LIGENSYSTEM LEISTUNGSSPORT - Der Bowlingleistungssport wird in verschiedenen Spielklassen durchgeführt.
Von oben nach unten – jeweils für Damen und Herren getrennt - sind dies: Erste Bundesliga, Zweite Bundesligen - Süd und Nord. Bundesligen unterstehen der DBU. In den Landesfachverbänden gibt es unterschiedliche Klassen und Klassenbezeichnungen: Meist eine Oberliga, dann Landesliga, Bezirksliga und dann noch sogenannte A, B und C-Klassen. Auch hier jeweils für Damen und Herren getrennt. Alle Ligen sind Reiseligen. An einem Spieltag spielt nach einem bestimmten Schlüssel ein Team gegen ein anderes Team um Punkte.

LINE - Ein Spiel, bei dem die vollen 10 Frames gespielt werden.

LOCH - Ist das gleiche wie ein Split.

LOFT - Ein Ball, der nach dem Wurf erst 30 Inches oder mehr durch die Luft fliegt, bevor er die Bahn berührt.

M

MATCH-PLAY - Fachausdruck: Match-Play ist eine Form, wie in einem Turnier das Finale gespielt wird. Nach der oder den Vorrunden spielt im Finale jeder Finalist ein Spiel gegen jeden anderen Finalisten, also z.B. A gegen B, A gegen C, A gegen D usw.

MISS - Ein Wurf, bei dem kein Pin getroffen wird.

MIXED-DOPPEL - Spielen zwei Bowler unterschiedlichen Geschlechts zusammen in einem Wettbewerb, so ist dies ein sogenanntes Mixed-Doppel oder kurz nur Mixed .

N

NINE-PIN-BOWLING - Englisch/amerikanischer Ausdruck für das Kegeln mit neun Kegeln.

NINE PIN - Nine-Pin ist eine Turnierform. Beim ersten Schub/Wurf auf alle zehn Pins wird ein Strike auch dann notiert, wenn nur neun Pins getroffen worden sind. Sollte letzteres der Fall sein, wird der zweite Wurf auf die restlichen Pins nicht ausgeführt, sondern weggedrückt.

NO-TAP - Anderer Ausdruck für Nine-Pin.

O

OFFENER FRAME - Frame, bei dem auch im 2ten Wurf nicht alle Pins abgeräumt werden konnten, also ein Fehlwurf.

OPEN BOWLER - Bowlingspieler, der keiner Organisation angehört.

OPEN BOWLING - Als Open Bowling bezeichnet man im Bowlinggeschäft die Zeit, in der keine Spielpreisvergünstigungen gewährt werden. So erhalten bestimmte Gruppen, wie Vereine oder Hausligaspieler, aufgrund ihres vermehrten Trainings oder Wettkampfspiels einen bestimmten Nachlass auf den Spielpreis. Der Nachlass ist von Bowlinganlage zu Bowlinganlage unterschiedlich.

P

PBA - Professional Bowlers Association.

PERFEKTES SPIEL - Als perfektes Spiel - im englisch/amerikanischen perfect game - wird ein Spiel bezeichnet, welches nur aus Strikes besteht. Der Bowler, der ein solches Spiel erzielt, hat in allen Frames gestreikt und 300 Pins erreicht. 300 ist die Maximalpunktezahl, die beim Bowling zu erreichen ist.

PFEIL / PFEILE - Siehe Spot

PIN - Im Bowling die englische Bezeichnung für Kegel. Pins sind zumeist aus Hartholz mit einem Plastiküberzug. Gewichtsmäßig liegen sie zwischen 3 Pound,6 Unzen bis 4 Pound (1300 bis 1650 Gramm) bei einer Höhe von 15 Zoll (38 cm.) Pro Bahn werden stets zwei Sätze à zehn Pins bereitgestellt Der Gewichtsunterschied von Satz zu Satz darf maximal 4 Unzen betragen.

PIN-BOY - Deutsch: Kegeljunge. Bis zur Einführung des automatischen Pinsetters wurden die Pins nach den Würfen durch Pin-Boys wieder aufgestellt.

PINBOWLER - Ein Bowlingspieler, der beim Spiel auf die Pins schaut, um die infrage kommende Pinstellung zu treffen.

PINDECK - Das Pindeck ist die Stelle auf einer Bowlingbahn, wo die Pins in der Pinstellung aufgestellt sind. Vom ersten Pin bis hinter die letzte Pinreihe sind es 3 Fuß oder 0,9 Meter.

PINES - Teil der Bowlingbahn: Von den Pfeilen bis zum Beginn des Pindecks. Besteht aus weicherem Kiefernholz (Pine).

PINSETTER - Maschine, die Pins automatisch wieder aufstellt, wobei der Pinsetter so konstruiert ist, dass jeder Pin haargenau auf den Platz gestellt wird, auf den er gehört, ob dies alle zehn für den ersten Wurf betrifft oder die nach dem ersten Wurf restlichen Pins. Der „automatische Pinsetter“ wurde von AMF erstmals 1946 installiert für ein Turnier in Buffalo/USA. Im Jahre 1955 folgte die Firma Brunswick mit deren ersten Pinsetter.

PINSTELLUNG - Auf dem Pindeck stehen die zehn, meist weißen Pins. Die Grund-stellung vor dem ersten Wurf oder Schub ist ein Dreieck mit der Spitze nach vorne in der Folge, Spitze ein Pin, der Front-Pin oder Einser, zweite Reihe 2 Pins (Nr. 2 und 3) dahinter, dritte Reihe 3 Pins (Nr. 4, 5, 6) dahinter und vierte Reihe 4 Pins (Nr. 7, 8, 9 und 10) dahinter. Die Nummerierung ist stets aus Sicht des Spielers von links nach rechts. Der Abstand von Pin zu Pin ist stets der gleiche.

PIT - Der Raum am Ende der Bahn, wohin die Pins fallen, wenn sie getroffen sind.

POKALGELD - In Hausligen zahlen die Spieler bzw. die Teams neben dem reinen Spielgeld meist ein sogenanntes Pokalgeld oder auch Preisfondgeld. Die Höhe der Zahlung – entweder pro Spiel oder pro Saison – ist unterschiedlich. Am Ende einer Ligasaison wird dieses Geld an die Teams der Liga prozentual nach deren Erfolgen ausgeschüttet oder – nur als Beispiel – es wird eine „Abschlussfeier“ veranstaltet.

PREISFONDGELD - Siehe Pokalgeld.

PRO-SHOP - Fachausdruck: In den meisten Bowlinganlagen wird die gesamte Palette an Bowlingzubehör für einen Spieler angeboten, also z.B. Kugeln, Schuhe, Tragetaschen usw. Zusätzlich gibt es in vielen Anlagen die Möglichkeit, für die gekaufte Kugel die drei Fingerlöcher so bohren zu lassen, dass diese genau der Hand und den Fingern des betreffenden Spielers angepasst werden. Diese Verkaufsstelle für Bowlingutensilien in einem Bowlingcenter nennt man einen Pro-Shop.

PROFESSIONAL BOWLERS ASSOCIATION - Professional Bowlers Association, gegründet 1958, ist die Vereinigung der Bowling-Berufsspieler. Sitz ist in Seattle/ USA. 2006 rund 3.800 Mitglieder aus 12 Ländern.

PUNKTE IM LIGENSPIEL - Wenn in einer Liga - egal ob Leistungs-, Breiten- oder Betriebssport – ein Team gegen ein anderes spielt, so werden Punkte vergeben. Pro Durchgang gibt es für den Sieger zwei Punkte. Bei Unentschieden erhält jedes Team einen Punkt. Meist werden drei Durchgänge gespielt, also kann die Maximalpunktezahl hier sechs sein. Die erzielten Pins eines jeden Durchgangs werden addiert und als Gesamtpins eines Spiels ausgewiesen. Das Team, welches die höheren Gesamtpins hat, erhält nochmals zwei Zusatzpunkte. In den Ligen des Breitensports werden oftmals auch vier Punkte für die Gesamtserie vergeben. In der Tabelle einer Liga entscheiden zunächst immer die errungenen Punkte. Bei Punktegleichheit zweier oder mehrerer Teams entscheiden die erzielten Pins. So kann ein Ergebnis eines Ligaspieltages lauten: Team A gegen Team B 2.540 Pins:2480 Pins und 6:2 Punkte.

Q

R

RANGLISTE - Aufgrund der >Schnittleistungen von Bowler wird oftmals eine Rangliste zusammengestellt, die aussagt, auf welchem Platz ein Bowler rangiert: Beispiel: Mustermann, Hans – Musterstadt – 48 Spiele – 8160 Pins – 170,0 >Schnitt – Rang 113.

RECHEN - Siehe auch Sweep.

RECHTSHAENDER - Bowler, der die Bowlingkugel mit der rechten Hand spielt. Gegensatz ist der Linkshänder.

REISELIGA - Eine Reiseliga spielt, im Gegensatz zur Hausliga, an unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen Bowlinganlagen.
Der Bowling-Leistungssport spielt sein Ligensystem grundsätzlich mit Reiseligen, d.h. die teilnehmenden Teams einer Liga reisen in einer Saison zu verschiedenen Bowlinganlagen und spielen an einem Ort jeweils einen
kompletten Spieltag. Siehe auch Ligensystem Leistungssport.

RETURN - Ballrückführmaschine, die den Ball vom Pit zurücktransportiert.

RINNE - Rechts und links einer jeden Spielbahn befindet sich eine Rinne, die den ungefähren Durchmesser einer Bowlingkugel hat. Würfe/Schübe, die in die Rille geworfen werden, zählen nicht, auch dann nicht, wenn die Kugel durch Zufall wieder auf die Spielbahn zurückkehrt.

S

SCHNITT - Siehe Schnittleistung.

SCHNITTLEISTUNG - Die Schnittleistung oder kurz der Schnitt eines Bowlers errechnet sich dadurch, dass die erzielten Pins eines, mehrerer oder aller Wettbewerbe einer Saison addiert und durch die Anzahl der Spiele dividiert werden.
Beispiel: In 48 Spielen wurden 8.136 Pins erzielt. Dies ergibt eine Schnittleistung oder einen Schnitt von 169,5 Pins pro Spiel.

SCHNITTLISTE - Eine Zusammenstellung von Schnittleistungen vieler Bowler. Meist getrennt nach Herren, Damen und Jugend. So gibt es beispielsweise Zusammenstellungen von Vereinen und Verbänden.

SCHUB - Landsmannschaftliche Bezeichnung für das eigentliche Spielen der Bowlingkugel.

SCHWIEGERMUTTER - Zwei Pins, die nach dem ersten Wurf direkt hintereinander stehen. Einen Abräumer oder Spare zu erzielen ist sehr schwierig. Zum Beispiel Pin Nummer 5 steht hinter Pin Nummer 1 (Pinstellung).

SCOTCH DOUBLE - Zwei Spieler, also ein Doppel. Das bessere Ergebnis eines jeden Frames eines Spielers wird für das Scotch Double-Ergebnis gewertet. Beispiel Im ersten Frame spielt A einen Spare, Partner B einen Strike. Gewertet wird nun der Strike im 1. Scotch-Double Frame usw.

SCRATCH - Die tatsächlich erzielten Pins in einem Spiel werden ohne jedes Handicap oder Bonus gewertet. Im Leistungssport wird ausschließlich Scratch gespielt, während im Breitensport das Handicap-Spiel einen sehr hohen Anteil hat.

SERIE - Werden in einem Turnier oder im Ligaspiel mehrere Spiele hintereinander gespielt und die Ergebnisse der einzelnen Spiele addiert, dann spricht man beim Bowling von einer Serie. Beispiel: In einer Liga werden pro Spieler drei Spiele gespielt: 180+140+160 (...das ist eine „Dreier-Serie“) ergibt in der Summe 480 (das ist das Ergebnis der Dreierserie). In der Fachsprache sagt der Bowlingspieler „Ich habe eine Dreierserie von 480“).

SKITTLE - Die Urform des heutigen Bowling. Eine runde Holz-Lederkugel wurde in England auf Holzkeile geworfen. Eduard III war ein eifriger Verfechter des Skittle. Urkundlich 1327 erstmals in Wales erwähnt.

SLEEPER - Englisch-amerikanischer Fachausdruck für Schwiegermutter.

SPARE - Wenn nach dem ersten Wurf oder Schub nicht alle zehn Pins umgeworfen wurden, wenn also noch ein Rest (mindestens 1 Pin, maximal 9 Pins) stehen bleibt, hat man einen zweiten Wurf oder Schub. Werden jetzt diese restlichen Pins abgeräumt, hat man einen Abräumer oder einen Spare (sprich: spär). Ein Spare ergibt 10 Punkte plus den Wert des nächsten Wurfes. Also, maximal 20 Punkte im betreffenden Frame.

SPLIT - Wenn nach einem ersten Wurf zwei oder mehr Pins in ihrer Aufstellung so voneinander entfernt sind, dass man nur sehr schwer einen Abräumer oder Spare erzielen kann. Beispiel: Pin Nummer 4 und 7 oder 6 und 10 (Fachausdruck: Baby-Split) oder Pin 8 und 10 bzw. 7 und 9 (Fachausdruck: Cincinnati). Zu 99% nicht räumbar ist der große Split, Pins Nummer 7 und 10.(Fachausdruck: Bettpfosten / Bedposts).

SPOT - Hinter der Foulline sind auf der Bahn sieben Punkte, davor sieben Pfeile integriert, die Markierungen für den Spotbowler darstellen, eine bestimmtes Pinbild zu treffen. Der mittlere Pfeil ist der Pfeil Nummer 4. Ausgehend von diesem Pfeil sind die anderen im Abstand von fünf Leisten angebracht.

STEP-LADDER - Fachausdruck: Step-Ladder, (deutsch „Stufenleiter“) ist eine Form, wie in einem Turnier das Finale gespielt wird. Beispiel: Fünf Spieler qualifizieren sich für das Finale. Auf einer Doppelbahn spielt in amerikanischer Spielweise zunächst der Fünftplazierte der Vorläufe gegen den Vierten, der Sieger gegen den Dritten, der Sieger gegen den Zweiten und zum Schluss der Sieger gegen den Erstplazierten der Vorläufe. Gespielt werden in jeder Paarung meist zwei Spiele, deren Ergebnisse addiert werden.

STRAIGHT BALL - Ein kerzengerader gespielter Ball, ohne Kurve.

STRIKE - Wenn mit dem ersten Wurf oder Schub alle zehn Pins umgeworfen werden, hat man einen Strike (sprich: straik) erzielt. Ein Strike ergibt 10 Punkte plus den Wert der nächsten beiden Würfe. Also, maximal 30 Punkte im betreffenden Frame.

STRIKE OUT - Drei Strikes im 10. Frame eines Spiels

STRIKEGASSE - Einlaufstelle der Bowlingkugel in die Pins beim ersten Wurf, um möglichst einen Strike zu erzielen. Für Rechtshänder ist die Strikegasse genau zwischen Pin Nummer 1 und Pin Nummer 3 (Pinstellung)
Für Linkshänder ist die Strikegasse zwischen Pin Nummer 1 und 2.

SWEEP - Fachausdruck: Direkt oberhalb des Pindecks ist der so genannte Sweep - oftmals auch als Rechen bezeichnet – eingebaut. Nach jedem Wurf/Schub kommt das Sweep von oberhalb der Pins auf das Deck herunter und schiebt die nach dem Wurf verbliebenen restlichen Pins nach hinten in den Fallraum.

T

TEAM - Bei Teams oder Mannschaften im Bowlingsport gibt es Vierer-Teams,
Trio-Teams und Doppel-Teams. Sechser- und Achter-Teams sind kaum noch aktuell. Die Bezeichnungen „Vierer“, „Trio“ und „Doppel“ deuten auf die Anzahl der Spieler bzw. Spielerinnen in einem Team hin.

TEN-PIN-BOWLING - Steht oftmals in Verbindung zu Organisationen für „Bowling“. Im Gegensatz dazu das Nine-Pin-Bowling.

TRIO - Eine Bowlingmannschaft oder ein Bowlingteam mit drei Spielern.

TRIPLE-X - Triple-X ist ein so genanntes Fun-(Spaß)-Turnier für jedermann. Ist aus diesem Grund nur für Hobby-Bowler gedacht und hat keinen Leistungssportcharakter. Der Spieler spielt drei Spiele. Aus jedem gespielten Frame der drei Spiele wird ein viertes, das Triple-X-Spiel zusammengesetzt. Beispiel: Im 1. Frame des 1. Spiels ein Spare, im 1. Frame des 2.Spiels eine 5 und dann nichts mehr. Im 1. Frame des 3. Spiels ein Strike. Für das 1. Frame des Triple-X-Spieles wird der Strike des 3.Spieles gewertet. Die Wertung der Frames im Triple-X-Spiel können natürlich erst dann vorgenommen werden, wenn alle drei „regulären“ Spiele beendet sind.

TURKEY - Fachausdruck: Drei Strikes hintereinander.

U

V

W

WEGDRÜCKEN - Fachausdruck: Sollen Pins – aus welchem Grund auch immer – durch den Spieler vom Pindeck entfernt werden, so bezeichnet man den Vorgang dieses Entfernens der Pins als Wegdrücken. Dieses Wegdrücken wird durch Betätigen eines Druckknopfes an der Kugelablage am Spielerplatz ausgelöst.

WELLE - Landsmannschaftlich: In Norddeutschlands Küstenregionen spricht man oftmals von Wellen, statt von Serien. Inhaltlich jedoch gleich wie Serie.

WIBC - Ist die Vereinigung der us-amerikanischen Bowlerinnen im Women International Bowling Congress, gegründet 1933.

WURF - Das eigentliche Spielen der Bowlingkugel.

X

Y

Z